Neu entdeckt in Berlin Neukölln

Bio-Oase 44

In Berlin Neukölln herumstromern kann auch Freude bereiten.

In der Umgebung der mittleren Karl-Marx-Straße tut sich wieder einiges,  und der  Umbau der Straße ist in vollem Gange. Dadurch war ich auf einem Teil gezwungen, mein Rad zu schieben und so endeckte ich in ungefährer Höhe des Karl-Marx-Platzes einen Bioladen der mich sehr anspricht: bioase44.de. Die 44 steht für eine alte Bezeichnung des Bezirks, 1000 Berlin 44. In einer Umgebung, wo es sonst eher nur das billigste des billigsten sein durfte, gibt es also inzwischen mehrere Bio-Läden oder Naturkost-Läden. Ich bin an der Bio-Oase 44 tatsächlich lange vorbei gefahren, doch nun war ich bereits mehrmals dort, weil es so angenehm dort ist – sehr freundliche und aufgeräumte, klare Atmosphäre.

2016-03-12 14.17.15 (2).jpgIn dem kleinen Café können mittags Suppen oder Salate verzehrt werden, leckere Heißgetränken verzehrt oder, na klar, sonstiges Erworbenes. Wobei wir bei einem Kernstück wären: die Auswahl der angebotenen Backwerke ist großartig. Nicht in der absoluten Menge, sondern in der Vielfalt. Aus mehreren guten und lokalen Bäckereien wie dem Mehlwurm, Beumer & Lutum und weiteren (deren Namen mir gerade nicht einfallen) werden Brote, sowie süße und salzige Gebäcke angeboten. Das ist bemerkenswert, überdies in Neukölln, wo „richtige“ Backwaren rar sind.

Hier saß ich also vor kurzem in bester Gesellschaft und habe das Treiben der Karl-Marx-Straße beobachtet.

Tipp: der grüne Matcha-Latte, hier mit der Selfie-Kamera des Telefons (andere Seite ist kaputt) festgehalten.

Bio-Oase 44
Karl-Marx-Straße 162
12043 Berlin

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9:00 – 19:00 Uhr, Sa 9:00 – 16:00 Uhr

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Get Ur Hair did Musik: I got life!

I got life!

urspünglich von Galt MacDermot für das Musical „Hair“ , dann von Nina Simone zusammen mit Ain’t got no zusammengeführt und 1968 auf dem Album „Nuff said“ veröffentlicht. Der zusammengeführte Song hat einen Wikipedia-Eintrag: Ain’t Got No, I Got Life

In dieser zusammengeführten Version von Patrice performt in 2010 auf dem Album „One (Deluxe)“.

Ich liebe diesen Song und auch gerade in der Version von Patrice. Ab und zu höre ich aber auch gerne die Originalversion aus dem Hair Musical, denn die macht mich immer wieder glücklich. Eigentlich am meisten. Dann freue ich mich mit daran, dass ich lebe.

Egal, was ist – egal, wie es mir geht, egal wo ich stehe – egal was ich habe – ich lebe! Ich für mich kann tatsächlich sagen – ich habe Augen, Ohren, Nase, meinen Mund, ich bin sogar frei:

I got life

Songtext (von I got life/ Hair)

I got life, mother
I got laughs, sister
I got freedom, brother

I got crazy ways, daughter
I got headaches and toothaches
And bad times too like you

I got my hair
I got my head
I got my brains
I got my ears
I got my eyes
I got my nose
I got my mouth
I got my teeth

I got my tongue
I got my chin
I got my neck
I got my tits
I got my heart
I got my soul
I got my back
I got my ass

I got my arms
I got my hands
I got my fingers
Got my legs
I got my feet
I got my toes
I got my liver
Got my blood

I got life, mother
I got laughs, sister
I got freedom, brother
I got good times, good times, man

I got crazy ways, daughter
I got million-dollar charm, cousin
I got headaches and toothaches
And bad times too like you

I got my hair
I got my hands
I got my brains
I got my ears
I got my eyes
I got my nose
My mouth
Well, I got my teeth

I got my tongue
I got my chin
I got my neck
I got my tits
I got my heart
I got my soul
My back
I got my ass

I got my arms
I got my hands
I got my fingers
Got my legs
I got my feet
I got my toes
I got my liver
Got my blood

I got my guts
(I got my guts)
I got my muscles
(I got my muscles)
I got life (Life), Life (Life), Life (Life), Life (Life), Life (Life), Life!

Osterpost mit Sauerkraut

Die Tage klingelt der Postmann bei mir und gibt ein Päckchen für mich ab.

Dieser Satz alleine enthält, wie er da so steht, mehrere erstaunliche Reminiszenzen, nicht?  1. „Der Postmann“, 2. er klingelt (!), 3. er klingelt bei mir und gibt etwas ab – das gibt es doch insgesamt nicht sehr häufig, 4. und schließlich „für mich“: als Empfänger bin ich eingetragen.

5.,  und das ist nicht aus dem Satz zu erkennen, hatte ich es nicht bestellt, sondern es handelte sich um eine Überraschung. Das hebt meine Laune enorm.

An der Handschrift erkenne ich gleich den Stiefpapa. Ich öffne das Päckchen, und obenauf liegt „Das unverzichtbare Sauerkraut für die Geldbörse“ ™Stiefpapa. Seht mich jubilieren! Ich freue mich sehr, denn damit ist sichergestellt, dass mir auch im Jahr 2016 niemals das Geld ausgehen wird, wenn ich das Päckchen in meinem Portmonee unterbringe. In dem Päckchen befindet sich etwas getrocknetes Sauerkraut (von dem, welches zum Jahreswechsel zubereitet wurde) , und ein Cent-Stück. Womit es sich also schon nicht mehr um Aberglauben handelt.

Was mich zudem sehr freut, ist die zuverlässige Produktion und Lieferung auch in diesem Jahr. Jedes Jahr macht mein Stiefpapa zu Jahreswechsel Sauerkraut, was tatsächlich, wenn man Sauerkraut mag, doch sinnvoll ist, weil es gesund und günstig ist. Und jedes Jahr wird dann etwas von diesem zubereiten Sauerkraut unter magischen Bedingungen abgezogen und getrocknet, und wenn es getrocknet ist, um ein Cent-Stück gewickelt und verpackt. Dann bekommt jeder ein solches Päckchen für die Geldbörse. Das Cent-Stück des vorigen Jahres packe ich natürlich aus, es sieht dann ziemlich oxidiert aus, und gebe es bei nächster Gelegenheit aus.

♥ Danke!

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Sauerkraut 2015 links – Sauerkraut 2016 rechts

(Das wurde aber auch Zeit, schau mal wie das alte Päckchen schon aussieht.)

Unter dem Umschlag verborgen, befinden sich noch weitere Schätze der Taunus-Produktionswelt. Die gestrickten und dann gefilzten Hausschuhe erfreuen mein Herz (und meine Füße) und zwar wirklich sehr, denn die letzten haben zwar lange gehalten, aber haben nun zuviele große Löcher. Die Freundin der Mutter hat diese im Auftrag gefertigt, erfahre ich. Oh wie wunderbar. Aber die werde erst Ostern angezogen. Großartig, so ein Osterpäckchen.

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Gedankenhund

Vergangenes

Mit der Freundin aus Köln telefoniert, wir haben uns entschlossen,  ein Jahr nach offizieller Abmeldung des gemeinsamen Gewerbes nun auch mal die letzten Geldfresser zu kündigen. So habe ich dann 3 Domains und einen Hosting-Account der alten Webschmiede gekündigt. Natürlich nicht, ohne nochmal ein bisschen in den alten Werken zu stöbern. Was ich noch nicht geschafft habe, ist, mich auch noch mit meinem eigenen Account zu beschäftigen. Den habe ich noch nicht gekündigt. Weiß der Geier, warum mich das so anfrisst, Vergangenes loszulassen. Bzw. ich suche vielleicht noch nach einem Weg, flüchtiges festzuhalten, hie und da noch Erinnerungen zu saven. Bevor sie ins das schwarze Nichts des Universums aufgehen. Als Teil von mir möchte ich sie nochmal ansehen können, nur ansehen.

Den letzten Satz habe ich beim Schreiben nicht darauf bezogen, aber nun fällt mir mit Schrecken auf, dass mir der Satz bekannt vorkommt. Das war der Satz, den mein Vater vor 39 Jahren zu dem Menschen sagte, der den zerstörten Körper meiner Großmutter in einer gekühlten Blechkiste bewachte.

Wenn die Gedanken in eine solche Richtung wandern, ruckel ich normalerweise schnell an der Leine meines Gedankenhundes und rufe „Pfui, aus!“. Ich will doch an das Schöne denken. Doch diese Woche fällt mir alles schwer, ich scheitere schon am Montag morgen los und das Scheitern, die Gedanken an Vergangenes und die Strenge mit mir selbst wollen mich die Woche nicht verlassen. Die Gedanken führen diese Woche ein Eigenleben wie ein Gedankenhund, der läuft halt in dieser Woche unkontrollierbar auch dorthin, wo es nicht schön ist, das interessiert ihn gerade sehr. Wie ein Hund auch einen alten Knochen ausbuddelt oder an was echt nicht leckerem schnüffelt. Das versteh´einer. Hoffentlich reicht´s dann auch bald mal wieder.

So, also mal wieder zurück ins hier und heute: jedenfalls wird wieder ein Teil olles und offenes Zeugs mit der Kündigung des einen Accounts aufgeräumt.

 

Foto: By Karl Thomas Moore (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Get ur hair did Musik: Get Ur Freak On

Get Ur Freak On (2001) Missy Elliott

Eine meiner lieblingsgedachten musikalischen Alter-Egos. Love her. Hat immer was auf Lager, was einen in Schwung bringt.

 

„Ton an und laut – Womm! Video ab! – Jaaaa!“.(Und dann erstmal tapfer die Werbung ignoriert)
.

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Foto: By 194barman Photographer Website (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Film: Absolutely anything

Absolutely anything (2015), Zufällig allmächtig

GB/USA Regie: Terry Jones, Wikipedia (en), imdb (en) Komödie, Sci-Fi

Ganz klar einer der herrlichsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe und eine unbedingte Empfehlung. Eine britische Science-Fiction-Komödie oder auch Groteske, wie ich das Genre neulich beschrieben sah. Ein Monty-Python-Film, wenn man das so sagen kann.

Wie auch immer, ein Kracher für mich und eine Überraschung, denn ich hatte so etwas nicht erwartet. Kann man auch kaum, denn dieser Film ist tatsächlich mal einfallsreich und originell. Und das betrifft nur die Ideen, die ich gesehen und verstanden habe. Die Beschreibung des Plots an sich wird den Charakter des Films nicht ausreichend darstellen können. Nun, ein bisschen muss ja, oder? Ganz grob gesagt ist der Gag des Films die verliehene Allmacht an einen britischen Grundschullehrer. Dieser ist natürlich Single, damit kann dann auch dieses Themengebiet bearbeitet werden. Wir lernen mit ihm zusammen, wie diese Kraft genau funktioniert und ich habe mich bei seinen Versuchen sehr an das Sams erinnert gefühlt, dort hieß es auch schon immer, dass richtiges Wünschen gelernt sein will und man sehr genaue Wünsche wünschen muss. Natürlich ist der Film klamaukig, es ist eben sehr lustiger Klamauk! Kein Hollywood-Klamauk, sondern britischer Klamauk.

Es kommt herrliches snobby britisches English im Film vor, was dafür spricht, sich die Original-Version zu geben. (Ja, wie immer..) Soweit es aus dem Trailer ersichtlich ist, scheint die Synchronfasssung aber okay zu sein. Auch noch ein Super Ende.

Insgesamt ein großer Spaß, dem ich 10 von 10 Punkten gebe.

Film: #9 (Sprich: Nummer Neun)

#9 (2009)

USA Regie: Shane Acker, Wikipedia (de), Imdb  (en), SCi-fi, Abenteuer, Animation

Den Film habe ich nicht ganz zuende gesehen. Zum Teil liegt das an der Musik, die haut mir zu sehr auf die 5. Was ich schön fand, war der Anfang des Films bis in die Mitte hinein, die Figuren sind schön und sehr ideenreich ausgestaltet. Die Idee, die verschiedenen Rollen und Persönlichkeits-Typen auf die nummerierten Puppen aufzuteilen, hat mich anfangs interessiert, doch dann fing es an mich, mich zu stören, weil dann eben die Rollen zu streng aufgeteilt werden und es lauter Simples baut.
Ebenso müssten mich eigentlich die Meta-Messages total ansprechen, tun sie aber nicht, weil sie sich selber konterkarieren, na, zumindest die eine, wollnwamanich übertreiben.

Zum Einen geht es darum, dass Verstecken, Flüchten, nur-nach-hinten-schauen keine (Dauer-) Lösung ist – das Herangehen und auch Angreifen sind Mittel, die für ein Lösung unverzichtbar sind.

Zum Anderen geht es um das Topic Mensch gegen Maschine. Die Rückschau in dem post-apokalyptischen Szenario zeigt, wie sich die Maschine gegen die Menschen wendet und schließlich vernichtet hat. Und nun der Knackpunkt, der mich hat nicht weiter schauen lassen: Dann habe ich doch aber keine Lust, mir endlose Kämpfe zwischen Maschinen anzuschauen. Übliche Umsetzung, Spinnenartig, Rote Augen, gar schaurig halt.

Zusammengefasst ist der Film nicht schlecht, süß, mir inhaltlich ein bisschen zu einfältig, daher nur 5 von 5 Punkten.

Kw 9 2016 – Geänderte Pläne

Am Sonntag..

gab´s endlich wieder was Süßes, gleich zum Frühstück. Vanillepudding

Alle vorher gemachten Pläne mit Ausflug etc. wurden verworfen, dafür haben wie die Zeit anders genutzt und zwar mit etwas Wesentlichen, dem Nichtstun.

Am Samstag..

..Schuhkauf für und mit Hon´. Wir haben uns schon wieder, das zweite Mal in diesem Jahr schon, in eine der Konsummeilen begeben. Diesmal war das Ziel, ein Paar schwarze Halbschnürschuhe zu erwerben. Nach einer Stunde waren wir fündig, der Kauf war im Budget, die Schuhe sehen gut aus.

Nach einem Belohungsnickerchen und einem Abendessen waren wir im Kino und haben Hail Cesar geschaut. Diesmal nur geschaut, wörtlich. Wir sahen die Original-Version ohne Untertitel und ich habe nur sehr wenig verstanden.. Soll ich trotzdem meine Eindrücke beschreiben? Sicherheitshalber habe ich nicht zuviel über den Film gelesen.

  • Musik!

Kw 9 2016 – Lifehacks und Stadt-Spaziergang

Mit anderen Menschen

108_0843 (2).JPGEntspannter Tee-Abend mit Freundin, dabei bewunderte ich ihre Vorrichtung zur Handcreme-Entnahme, dort, wo man sie braucht, in der Küche neben der Spüle. Sie isst im Moment gerne eine Margarita-Pizza, mit viel dazu gebratenem Gemüse darauf. In diesem Fall Zucchini, Möhre und Frühlingszwiebeln. Also ein schneller vegetarischer Health-Hack einer TK-Pizza, befriedigt niedere Knabber-Gelüste, ist günstig, geht schnell und mit dem Gemüse ist es auch gesund. Ich find das ja fein, wenn ich am Alltag teilnehmen darf. Hat gut geschmeckt!

Dem Vorschlag aus  „Ein guter Plan“ gefolgt und lange nicht gesehene und gesprochene Menschen kontaktiert, einer meldete sich gleich von sich aus, nach dem ich den Vorschlag erst gelesen hatte so lobe ich mir das. Verschiedene Verabredungen für die kommende Woche getroffen und ein bisschen geschrieben.

Stadt-Spaziergang durch Berlin

Von Moabit nach Reinickendorf über Westhafen und Rehberge

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Blick auf den Zollspeicher, wenn man von der Beusselstraße kommt

Foto: von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Am Freitag waren Hon´und ich mit befreundeten Menschen zum Steak-Essen verabredet. Dazu holte ich Hon´von seiner Arbeit ab und wir sportspazierten von der Turmstraße in Moabit über den Westhafen nach Reinickendorf.

moabit-reinickendorfSchöner Stadtspaziergang mit wirklich wun-der-barem Ausblick auf den Westhafen und die Behala (Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH) im Sonnenschein.

Am Westhafenkanal entlang sieht man den alten Zollspeicher. Toll für Begeisterte von Industrianlagen und alten Wirtschaftsbauten. Kurz dahinter biegen wir in den Volkspark Rehberge ein, der ein Landschaftsschutzgebiet ist und durchqueren es, bis wir mitten am belebten Kurt-Schumacher-Damm wieder in der City und am Restaurant sind. Dit is Berlin, wa.

Angeblich sollen wir dabei mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 11 km/h unterwegs gewesen sein, das kann ich nicht glauben. Immerhin konnten wir uns damit vor dem Essen die Beine auf knapp 6km vertreten und haben dabei nur 1:10 h:mm benötigt. Das ist tatsächlich ziemlich flott. Zum Steak sind wir eingeladen worden – uiui, schon wieder werde ich beschenkt, damit, und mit einen wirklich unterhaltsamen und netten Abend.

 

 

Sonntag, 28. Februar 2016 – Eat, pray, love

Liiebe!

Der Sonntag beginnt damit, dass mein Hon´mich weckt, so zauberhaft, wie man überhaupt nur geweckt werden kann. Ich bin so glücklich und so beschenkt – ich darf sein wie ich möchte, darf auch morgens rummöpeln oder knatterig sein, das macht alles nix. Deswegen dauert es höchstens zehn Minuten und ich lache und habe gute Laune, auch wenn ich noch müde bin, denn es bringt viel mehr Spaß und wie könnte ich anders. Danke!

Am vorherigen Abend bis in die Nacht hinein haben wir gemeinsam Bienenstich gebacken. Heißt, Hon´ hat sich herangewagt und ich habe mit Anweisungen assistiert. Wir haben einen in der Springform für uns gebacken und einen zum Abgeben, für das Café Platte, einem Begeg­nungs­nach­mit­tag in St. Christophorus (Berlin)Den für uns haben wir tatsächlich noch in der Nacht nach dem Backen gefüllt, probiert und – schwupps- in der Menge ziemlich geschmälert, daher fällt auch das Frühstück vor dem Gottesdienst aus. Das zweite Blech, ein großes rechteckiges Stück, wird jetzt flugs in zwei Hälften geschnitten, mit Vanillepudding  gefüllt, verpackt und dann geht es ab damit zu St. Christophorus, zu den Pallotinern.

Der Gottesdienst ist heute emotionale Arbeit für mich, echter Seelen- und Geistessport mit gleichzeitiger Massage, ich bin sehr berührt und nehme heute sehr viel mit. Ich höre von täglicher Umkehr zur frohen Botschaft, von täglichem Fragen, was ich tun kann, damit ich besser leben kann. Von Liebe, von Trost und von Hoffnung.

Nach dem Gottesdienst spazieren wir zu Fuß nach Hause, das sind 4,5 km, die wir heute hungrig in einer Dreiviertel-Stunde schaffen. Es ist sonnig und es sind viele Skater unterwegs, Fahrradfahrer und Jogger, auf dem Tempelhofer Feld schnallen sich Menschen Inline-skates und Rollschuhe unter und lachen, teilweise uns sogar an.

Dann gibt es ein ordentliches mittägliches Frühstück. Am Nachmittag gemütliches Herumfaulenzen, Laptoppen, Tao-Yogen (Hausaufgaben!) und einen ersten-Blick-in-den-Garten-werfen.

Das war ein schöner Sonntag.

Foto: Mittags-Frühstück mit selbstgebackenem Bienenstich (Zucker! Honig!) und Kaffee (!!)