Samstag, 21. Mai 2016 – Cirk la Putyka: zeitgenössischer Cirkus

Das erste Wochenende in 2016 mit „richtigem“ Sommerwetter. Einen wunderbar entspannten Samstag habe ich mit meinen Liebsten verbracht und schöne Erlebnisse reihten sich unaufgeregt aneinander.. unterbrochen allerdings von ziemlich cooler Aufregung am Samstag Abend, wo ich gepfiffen und gejubelt habe und sehr begeistert war von einem zeitgenössischen Circus aus Prag, der zur Zeit länger in Berlin auftritt: Cirk La Putyka im Theater „Chamäleon Berlin“.  Auf den Vorschlag des Liebsten reagierte ich zunächst proaktiv gelangweilt – „och nöö.. Akrobatik, Varieté? Nicht so mein Fall.“. Zum Glück hat niemand darauf gehört, und so machten wir, eine liebe Freundin, Hon‘ und ich, uns nach einem opulenten Mahl im Garten, bei dem auch noch das Kind anwesend war, auf zu den Hackeschen Höfen in das Theater Chamäleon. Foto:  © Raimond Spekking via Wikimedia Commons CC-BY-SA 4.0

Und dann hat es mich doch bekommen – diese Musik, diese Trikots, diese Körper! Was für Bildwelten diese Künstler erschaffen haben und mit welcher Detail-Liebe die lebendigen Bühnenbilder gestaltet wurden, hat mir sehr gefallen. Es war visuell und musikalisch ganz fantastische künstlerische Unterhaltung und hat uns mal kurz abheben und mit den Tänzern durch den Raum fliegen lassen. Für so musikalische Spezies wie den Hon‘ und mich ein großer Spaß und eine feine Sache.

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Get Ur Hair did Musik: I got life!

I got life!

urspünglich von Galt MacDermot für das Musical „Hair“ , dann von Nina Simone zusammen mit Ain’t got no zusammengeführt und 1968 auf dem Album „Nuff said“ veröffentlicht. Der zusammengeführte Song hat einen Wikipedia-Eintrag: Ain’t Got No, I Got Life

In dieser zusammengeführten Version von Patrice performt in 2010 auf dem Album „One (Deluxe)“.

Ich liebe diesen Song und auch gerade in der Version von Patrice. Ab und zu höre ich aber auch gerne die Originalversion aus dem Hair Musical, denn die macht mich immer wieder glücklich. Eigentlich am meisten. Dann freue ich mich mit daran, dass ich lebe.

Egal, was ist – egal, wie es mir geht, egal wo ich stehe – egal was ich habe – ich lebe! Ich für mich kann tatsächlich sagen – ich habe Augen, Ohren, Nase, meinen Mund, ich bin sogar frei:

I got life

Songtext (von I got life/ Hair)

I got life, mother
I got laughs, sister
I got freedom, brother

I got crazy ways, daughter
I got headaches and toothaches
And bad times too like you

I got my hair
I got my head
I got my brains
I got my ears
I got my eyes
I got my nose
I got my mouth
I got my teeth

I got my tongue
I got my chin
I got my neck
I got my tits
I got my heart
I got my soul
I got my back
I got my ass

I got my arms
I got my hands
I got my fingers
Got my legs
I got my feet
I got my toes
I got my liver
Got my blood

I got life, mother
I got laughs, sister
I got freedom, brother
I got good times, good times, man

I got crazy ways, daughter
I got million-dollar charm, cousin
I got headaches and toothaches
And bad times too like you

I got my hair
I got my hands
I got my brains
I got my ears
I got my eyes
I got my nose
My mouth
Well, I got my teeth

I got my tongue
I got my chin
I got my neck
I got my tits
I got my heart
I got my soul
My back
I got my ass

I got my arms
I got my hands
I got my fingers
Got my legs
I got my feet
I got my toes
I got my liver
Got my blood

I got my guts
(I got my guts)
I got my muscles
(I got my muscles)
I got life (Life), Life (Life), Life (Life), Life (Life), Life (Life), Life!

Get ur hair did Musik: Get Ur Freak On

Get Ur Freak On (2001) Missy Elliott

Eine meiner lieblingsgedachten musikalischen Alter-Egos. Love her. Hat immer was auf Lager, was einen in Schwung bringt.

 

„Ton an und laut – Womm! Video ab! – Jaaaa!“.(Und dann erstmal tapfer die Werbung ignoriert)
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Foto: By 194barman Photographer Website (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Kw 9 2016 – Geänderte Pläne

Am Sonntag..

gab´s endlich wieder was Süßes, gleich zum Frühstück. Vanillepudding

Alle vorher gemachten Pläne mit Ausflug etc. wurden verworfen, dafür haben wie die Zeit anders genutzt und zwar mit etwas Wesentlichen, dem Nichtstun.

Am Samstag..

..Schuhkauf für und mit Hon´. Wir haben uns schon wieder, das zweite Mal in diesem Jahr schon, in eine der Konsummeilen begeben. Diesmal war das Ziel, ein Paar schwarze Halbschnürschuhe zu erwerben. Nach einer Stunde waren wir fündig, der Kauf war im Budget, die Schuhe sehen gut aus.

Nach einem Belohungsnickerchen und einem Abendessen waren wir im Kino und haben Hail Cesar geschaut. Diesmal nur geschaut, wörtlich. Wir sahen die Original-Version ohne Untertitel und ich habe nur sehr wenig verstanden.. Soll ich trotzdem meine Eindrücke beschreiben? Sicherheitshalber habe ich nicht zuviel über den Film gelesen.

  • Musik!

Montag -Dienstag, 15.-16. Februar 2016 – Besorgungen und Koffer packen

Montag, Dienstag:

ich war beim Tao-Yoga, beim Arzt, erledigte Besorgungen und war in der Bücherei, habe einen Termin zu einer thailändischen Massage für die kommende Woche ausgemacht und einen spontane Massage (30 Minuten) gebucht. Für die Massage habe ich online gesucht und da war alles dabei: von Erika bis Steffi und auch ein paar echte Massage Dienstleistungen. Da wo ich angerufen habe, waren die Preise so günstig, dass es einen Versuch wert scheint. Meine Masseurin in Leopardenhose und Tigerschlappen erweckte nicht den Eindruck einer achtsam ausgebildeten Masseurin, jedoch fühlte ich mich danach trotzdem besser und freu mich auf den nächsten Termin.

Am Abend des Dienstag packe ich meinen Koffer fertig. Mit Hilfe und Unterstützung, denn nach dem Abendessen fielen der Hon‘ und ich ins Kartoffelpü-Koma und konnten uns kaum noch regen. Da haben wir den Koffer gedanklich gepackt mit dem Spiel „ich packe meinen Koffer“. Hervorragend war das und sehr amüsant. Man stelle sich die beiden vor, liegend, sich die Bäuche haltend vor Essen und Lachen, ging die Kommunikation über Wanderkleid und Strümpfe. Das eigentliche Zusammenpacken ging dann strukturiert und schnell vonstatten.

Hier die Musik, die mir noch für die Reise in den Koffer gelegt wurde:

Freitag, 12. Februar 2016 – An einem Februarmittag um Woltersdorf und Musik

Ich packe meinen Koffer weiter mit Musik:

Dieses Jahr würde ich gerne wieder einmal auf ein Elektro-Festival – letztes Jahr war ich beim Her damit Festival mit Hon´ und ’nem Haufen 20jähriger Sweeties. Das war schön – und ich würde gerne auch dieses Jahr wieder so etwas erleben wollen wie das Tanzen dort im „Bunker“, dem dreckig herausgeputztem Keller zu „klassischem Tekkno“ – schön düsterem Lokomotiven-KRACH.

Ja, dann, machen. Verbesserungswunsch zu letztem Jahr: ich möchte gerne mit ein paar Menschen dorthin fahren, die älter als 30 sind und gerne mit der 4  oder 5 vorne, aber vor allem ohne Alkohol/Drogen. Kaffee ist ok. Es wäre wunderbar, wenn sich da etwas fände.

Heutige Spazierwanderung am freien Freitag, wieder aus der Kategorie „Sparsam und mit dem BVG-Ticket oder + C Ticket erreichbar„, Abkürzung „SUM-DBVGT-CTE„. Oder nennen wir die neue Kategorie lieber „Umme Ecke„? Das darf noch überlegt werden. In der Kategorie befinden sich Strecken, die aus Berlin mit der Abokarte für den Öffentlichen Nahverkehr oder höchstens mit einer C-Erweiterung für 1,60 € (eine Strecke) erreichbar sind. Flugs noch einen Imbiss und ein Getränk eingepackt und los geht´s.

  • Von Erkner den Fontanewanderweg an der Löcknitz und dem Flakensee entlang nach Woltersdorf, genauer: zur Woltersdorfer Schleuse. Hier ein Flyer der Stadt Erkner dazu, dem wir allerdings nicht gefolgt sind. Ich beziehe meine Anregungen aus dem Weihnachtsgeschenk: dem Berlin-Brandenburg-Wanderführer von Kosmos.
  • Vor Ort haben wir den Streckenvorschlag abgewandelt  und sind mit Komoot-Führung von Woltersdorf zur S-Bahn Station Berlin-Wilhelmshagen quer durch einen Wald (Naturschutzgebiet) gelaufen.

Hier die Gesamtstrecke, ca. 9km: Freie-Freitags-Tour

Freie Freitagstour
So sieht die Tour in Komoot aus
2016-02-12 15.02.46
Erbauliche Worte zu Beginn des Fontaneweges
2016-02-12 16.14.25
Wow – was für eine süße alte Tram in Woltersdorf!
2016-02-12 16.43.00
Im Februar-Wald zwischen Woltersdorf und Wilhelmshagen

Donnerstag, 11. Februar 2016 – Schleswig-Holstein, ich fahr‘ nach Schleswig Holstein

Nächste Woche geht´s spontan nach Schleswig Holstein, genauer gesagt nach Schwansen. Dieses Schwansen (auf der Karte zu sehen), ist eine Region, eine Halbinsel, hat keine Stadt, sondern Dörfer und Höfe, der besuchte Ort mit etwa 1500 Einwohnern ist schon eine „größere“ Ortschaft. Ich besuche eine dort ansässige Freundin und habe mit ihr am Freitag ein Wander-Date.

SchwansenSvans
Schwansen By MarGrete2 (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons
So kann ich meine bis Ende März gültige Probe-Bahncard noch einmal für eine günstige Hin-und-Her-Fahrerei nutzen; übernachten werde ich kostenlos. Also machbar – muss ich nur schauen, wie ich da vor Ort hin-und herkomme – mit ÖPNV ist es da nicht weit. In der Nähe befindet sich der zwar ein Bahnhof, ein Glück nur eine Ortschaft weiter. Das sind jedoch auch schon 1,5-2 Stunden Fußweg, je nach Strecke.

Um zu Fuß auszuflügeln, muss man ab Haus gehen – wenn ich drei bis vier Stunden überhaupt nur zum Bahnhof und zurück gehe, brauche ich nicht mehr irgendwo hinfahren.

Ein Auto zu mieten ist keine Option. Vermutlich werde ich um 7 angezogen bereit stehen, um irgendwo mitzufahren, wenn jemand zur Arbeit fährt, oder werde mir ein Fahrrad leihen.

Oh ich freue mich, nehme mir meine Turnschuhe mit und werde viel gehen. Und hoffen, dass es nicht allzuviel regnet und nicht zu kalt ist. Und auch jeden Fall Eckernförde und auch der See / dem Meer „Guten Tag“ sagen.

Gut, dann packe ich mal meinen Koffer, und hinein lege ich: Musik!
(Für das Bild kann ich schon mal nichts. Die Musik entspricht meinem Geschmack.)

Freitag, 5. Februar – Freitagsgedöns mit Messenger-Schach

Den Tag über ab Nachmittag fällt frischer kühler Nieselregen. Eingemummelt fahre ich mit dem Rad in die Bücherei und lese dort Zeitungen/Magazine gelesen. Leider war die aktuelle Ausgabe der Stiftung Warentest Zeitschrift mit dem Olivenöl-Test schon in festen Händen.

Über Tag spiele ich zwischendurch Facebook-Schach. Eine großartige Neuentdeckung. Ich kann ja eigentlich kein Schach spielen – die grundlegenden Regeln kenne ich jedoch, also frisch ausprobiert. Es ist super, weil man so lange nachdenken kann wie man will – man kann es ja nebenher spielen. Wenn ein neuer Zug gemacht wurde wird benachrichtigt.

Das Spiel lässt sich starten, in dem man im Messenger oder in der Facebook Unterhaltung @fbchess play eingibt. Jeder Zug beginnt immer mit einem @fbchess.

Die einzelnen Figuren werden mit einem Buchstaben angesprochen:

  • K  für König (king)
  • Q  für Dame (queen)
  • B für Läufer (bishop)
  • N für Springer (knight)
  • R für Turm (rook)
  • P für Bauer (pawn), wobei man das P auch weglassen kann.

Dahinter schreibt man das Zielfeld, also zum Beispiel Nd4 (ziehe mit dem Springer nach D4). Wenn es zwei Springer gibt, die dorthin ziehen könnten, wird noch die Ausgangspalte vor die Zielspalte geschrieben, also Nbd4 (Springer aus Spalte B zieht auf D4).

Komplett lautet die Eingabe also: @fbchess Nd4 oder @fbchess Nbd4

Die Hilfe lässt sich per @fbchess help aufrufen. So geht´s, und hier stehen alle @fbchess Befehle in der Übersicht: http://go.to.giga.de/WtRPAPI

Einen kurzen Schnack gehalten mit der Hermes-Frau, die mir die Applikation „Shpock“ empfohlen hat zum Dinge loswerden. Diese App habe ich bereits zweimal installiert und wieder deinstalliert, weil ich den Eindruck hatte, da passiere nichts, weil die Nutzeranzahl zu niedrig ist. Nun gut, ich werde ihr eine weitere dritte Chance geben.

Zum Abendessen gibt es heute einen Avocado-Endiviensalat mit Grapefruitfilets und Graved Lachs. Dazu noch Knoblauch Oliven, eingelegte Artischocken Herzen und Brot. 2016-02-05 20.41.36 (3)

Begleitet von einem gemütlichen Caro-Kaffee.  2016-02-05 20.42.08 (2)

Dazu noch etwas Musik. Jetzt kann das Wochenende da sein.