Film: Absolutely anything

Absolutely anything (2015), Zufällig allmächtig

GB/USA Regie: Terry Jones, Wikipedia (en), imdb (en) Komödie, Sci-Fi

Ganz klar einer der herrlichsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe und eine unbedingte Empfehlung. Eine britische Science-Fiction-Komödie oder auch Groteske, wie ich das Genre neulich beschrieben sah. Ein Monty-Python-Film, wenn man das so sagen kann.

Wie auch immer, ein Kracher für mich und eine Überraschung, denn ich hatte so etwas nicht erwartet. Kann man auch kaum, denn dieser Film ist tatsächlich mal einfallsreich und originell. Und das betrifft nur die Ideen, die ich gesehen und verstanden habe. Die Beschreibung des Plots an sich wird den Charakter des Films nicht ausreichend darstellen können. Nun, ein bisschen muss ja, oder? Ganz grob gesagt ist der Gag des Films die verliehene Allmacht an einen britischen Grundschullehrer. Dieser ist natürlich Single, damit kann dann auch dieses Themengebiet bearbeitet werden. Wir lernen mit ihm zusammen, wie diese Kraft genau funktioniert und ich habe mich bei seinen Versuchen sehr an das Sams erinnert gefühlt, dort hieß es auch schon immer, dass richtiges Wünschen gelernt sein will und man sehr genaue Wünsche wünschen muss. Natürlich ist der Film klamaukig, es ist eben sehr lustiger Klamauk! Kein Hollywood-Klamauk, sondern britischer Klamauk.

Es kommt herrliches snobby britisches English im Film vor, was dafür spricht, sich die Original-Version zu geben. (Ja, wie immer..) Soweit es aus dem Trailer ersichtlich ist, scheint die Synchronfasssung aber okay zu sein. Auch noch ein Super Ende.

Insgesamt ein großer Spaß, dem ich 10 von 10 Punkten gebe.

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Film: #9 (Sprich: Nummer Neun)

#9 (2009)

USA Regie: Shane Acker, Wikipedia (de), Imdb  (en), SCi-fi, Abenteuer, Animation

Den Film habe ich nicht ganz zuende gesehen. Zum Teil liegt das an der Musik, die haut mir zu sehr auf die 5. Was ich schön fand, war der Anfang des Films bis in die Mitte hinein, die Figuren sind schön und sehr ideenreich ausgestaltet. Die Idee, die verschiedenen Rollen und Persönlichkeits-Typen auf die nummerierten Puppen aufzuteilen, hat mich anfangs interessiert, doch dann fing es an mich, mich zu stören, weil dann eben die Rollen zu streng aufgeteilt werden und es lauter Simples baut.
Ebenso müssten mich eigentlich die Meta-Messages total ansprechen, tun sie aber nicht, weil sie sich selber konterkarieren, na, zumindest die eine, wollnwamanich übertreiben.

Zum Einen geht es darum, dass Verstecken, Flüchten, nur-nach-hinten-schauen keine (Dauer-) Lösung ist – das Herangehen und auch Angreifen sind Mittel, die für ein Lösung unverzichtbar sind.

Zum Anderen geht es um das Topic Mensch gegen Maschine. Die Rückschau in dem post-apokalyptischen Szenario zeigt, wie sich die Maschine gegen die Menschen wendet und schließlich vernichtet hat. Und nun der Knackpunkt, der mich hat nicht weiter schauen lassen: Dann habe ich doch aber keine Lust, mir endlose Kämpfe zwischen Maschinen anzuschauen. Übliche Umsetzung, Spinnenartig, Rote Augen, gar schaurig halt.

Zusammengefasst ist der Film nicht schlecht, süß, mir inhaltlich ein bisschen zu einfältig, daher nur 5 von 5 Punkten.

Sonntag, 31. Januar 2016 – Ebay und Film: The Help

2016-01-31 15.51.36.jpgEin Faulenzer-Sonntag. Keine Kirche, keine Wanderung, kein Lachyoga oder sonstige lustige Gruppenveranstaltungen. Ausschlafen. Frühstücken. Rausgehen für einen kurzen Gang.

Wieder zuhause: Ebayen, denn Sonntag Abend ist der beste Abend, um Auktionen zu starten und enden zu lassen. Ich räume weiter auf – langsam bin ich erstaunt, wie gut das doch geht und wieviel ich verkaufen und damit wegbekommen kann.

Der komplizierte Teil daran ist für mich das Verpacken und Versenden. Oben im Bild ein USB-Sata Adapter, das heute ebenso der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurde wie die Jeans hier.

Film: The Help

Abends schaue ich The Help.(Wikipedia, de)  Großartiger Film!
Von mir gibt´s 8,5 von 10 Sterne/Punkte.

Trailer deutsch:

Trainer englisch:

 

Serie: Grace und Frankie Staffel 1

Netflix: Grace und Frankie Staffel 1. gestartet. Huaaa.. Interessant. Mit Jane Fonda und Lily Tomlin, die ich nicht so auf dem Schirm hatte, und die großartig ist. In der Serie werden verschiedene Themen behandelt: Homosexualität, Freundschaft, Selbstdefinition, Liebe und Leben in fortgeschritten Alter.

Es geht um die Neuausrichtung zweier Paare: die männlichen Parts offenbaren den weiblichen, dass sie sie verlassen werden und – jetzt kommt’s: miteinander ein Paar sein und heiraten wollen. Die Protagonisten sind Anfang siebzig, sind seit etwa vierzig Jahren miteinander verheiratet und die Männer haben seit bereits etwa 20 Jahren eine Liebesbeziehung miteinander.

Die beiden Frauen sind geschockt und beide trifft der Verlust sehr, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Wir sehen den Personen bei der darauf folgenden Umgestaltung ihrer Beziehungen und ihrer Leben zu, zum Teil ist es lustig, zum Teil spannend und teilweise auch traurig.

Grace und Frankie können zu Beginn nicht viel miteinander anfangen, doch erleben viele folgende Situationen gemeinsam und freunden sich an. Dabei repräsentieren sie zwei entgegengesetzte Typen: Frankie, die liebe Achtsamkeits-Ökine drückt ihre Emotionen aus, gibt Ex-Knastis Kunstunterricht gibt und kocht Bio-Yamswurzel-Gleitcreme selber. Grace achtet penibel auf ihr Äußeres und hatte eine erfolgreiche Firma, bis sie die Leitung einer ihrer Töchter weitergegeben hat – sie ist die perfektionistisch angepasste Frau, die sehr darauf achtet, dass nach außen alles gut aussieht.

Das alles sehr amerikanisch und gibt sich gerne dem einen oder anderen Klischee hin, ist aber alles in allem nicht zu klamaukig (mit Ausnahme der ersten Folge).

Wer sich die Serie anschauen möchte, dem möchte ich empfehlen, das auf keinen Fall mit den deutschen Synchronstimmen tun. Die Version ist ganz, ganz, oh Gott, ganz schlimm. Die Atmosphäre wird in ein fürchterlich hysterisch gepitchtes Theater verwandelt, während in der amerikanischen Version viel ruhiger miteinander gesprochen wird. Teilweise lassen die Übersetzungen auch lustige Formulierungen einfach aus.

In der Originalversion: sehr sehenswert! Für mich 8,5 Punkte von 10.

 

Dienstag, 26. Januar – Serie: Orange is the new black Staffel 3

Netflix: die Staffel 3 von OINTB fertig gebingewatcht. Wann gibt es die vierte Staffel? Ich will mehr! Auch die dritte Staffel war hervorragend. Jenji Kohan hat da echt eine ungewöhnliche und hervorragende Serie geschaffen. Das sind mindestens 10 von 10 Sterne.

In der dritten Staffel wird das Gefängnis privatisiert und wird nun von einem gewinnorientierten börsennotierten Unternehmen geführt. Spannend visualisiert, wie das eben so geht, wie die Vor-Ort-Geschehnisse und -Notwendigkeiten nicht nur stark gefiltert sondern teilweise einfach auch überhaupt nicht herangehen an das Management. Dort gibt es einen einfachen Arbeitsauftrag, der heißt Geld verdienen. Alles weitere wird über verschiedene Ebenen konfliktmindernd ausgefiltert. Cool zu sehen mit der Gefängnisküche – ich will die Details nicht verraten.

Ja, solche Kapitalismuskritik gefällt mir – hier wird es in der Unterhaltung erfahrbar gemacht, wie Entscheidungen entstehen. Wobei überhaupt keine plakative Kritik geäußert wird – es wird einfach angeschaut und beschrieben, was passiert.

Dabei wird deutlich, dass es nicht „die“ sind, natürlich auch, aber vor allem sind es immer einzelne Menschen, die Entscheidungen treffen. Jeder trifft jeden Tag solche Entscheidungen. Der Firmenvorstand ist dabei nicht schlimmer als der Mensch, der sich bei Lidl eine Jeans kauft. Jeder hat schlüssige Begründungen für sein Handeln. Bei jedem „geht es nicht anders“, weil die Haushaltslage nichts anderes zulässt.

Für meine Sprache ist es allerdings von Vorteil, wenn ich nicht zuviel und zulange in das Gefängnis-Geschehen eintauche – als Sprach-Chamäleon nehm´ ich das sofort an und kommentiere mehr mit „Fuck“ als üblich. 2014, als ich die ersten beiden Staffeln gesehen habe, war das ebenso. Bei der Arbeit musste ich sehr aufpassen, den Slang dort nicht weiterzugeben.

 

Mittwoch, 6. Januar 2016 – Cate Blanchett ist schön

Das Kind ist noch da. Ich genieße es! Es schreibt an einem weiteren Essay – einen hat es gestern fertig gestellt und dank der modernen Ausrichtigung der University of East Anglia über das Internet hochladen und damit abgeben können. Herrlich, so musste sie dafür nicht vor Ort sein.

Carol

Wir gehen miteinander ins Kino am Potsdamer Platz, mitten in der Mitte von Berlin und mal nicht im Yorck: von meinen Kollegen hatte ich mal ein Kino-Gutscheinset bekommen, mit Popcorn und Getränken, der wird jetzt verbraten.

Wir haben uns „Carol(IMDB) angesehen nach einer Romanvorlage von Patricia Highsmith, die ich sehr mag. Der Film war nicht so gut wie erhofft. In erster Linie geht es darum, so wie ich es verstanden habe, zu vermitteln,  dass Cate Blanchett  unheimlich gut aussieht. Cate Blanchett sieht wirklich unfassbar gut aus. Mit anderen Worten, der Film ist nach meinem Geschmack etwas oberflächlich geraten – es hätte vielfache Möglichkeiten gegeben, weitere Geschichten zu vertiefen, ach, einfach überhaupt zu erzählen.  Es wurde sehr viel „geguckt“ in dem Film. Also sich gegenseitig angeschaut. Und sich berührt. Und dann wieder vielsagend geguckt. Hach, so empfindsame Frauen.

Ein muss ich aber schon sagen: Cate Blanchett sieht in dem Film wirklich immer toll aus und ihre Kleidung auch – was für schöne Stoffe, und die Kleidung sitzt perfekt. Meistens passt die Kleidung auch noch zu zur Inneneinrichtung. In einer Einstellung sitzt eine Freundin der Hauptperson auf einem Sessel und ich glaube Kleidung und Sessel sind so lange aufeinander abgestimmt worden, dass sie als Stillleben mit Person oder auch Komplett-Content – Sessel mit Frau – für Wohnungen stilbewusster, einsamer Großsstädter dienen könnten.

Macht aber nichts, der Film war trotzdem nicht schlecht. Wir hatten einen schönen Ausflug mit einem großen Popcorn Abendbrot (1x salzig klein, 1x süß groß) und wie immer Spaß miteinander. Das Popcorn reichte bis zum Ende des Films, die Nachbarn waren begeistert.

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Samstag, 2. Januar 2016 – Geburtstag

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Das Kind hat Geburtstag

Es ist 21 Jahre alt geworden. Es ist ein Samstag. Das Kind schläft sehr lange aus, die letzten Nächte waren kurz. Ich muss an die Tage vor 21 Jahren denken.. wie es in der ersten Nacht neben mir lag, das kleine Wunder. Wie ich es immer nur angesehen habe und gestaunt. Heute ist es 1,80m groß und ich staune es immer noch an. Ab heute ist es so richtig richtig in allen Ländern mit allen Rechten anerkannt, erwachsen zu sein.

Nach dem Frühstück/Brunch fahren wir in die Stadt, um bei COS den geschenkten Gutschein in schöne Kleidung zu tauschen. Die sehr gut aussieht – grau, schöner weicher Stoff – und am Abend zum Einsatz kommt.

Abends israelisches/arabisches Essen und Fleischfest bei uns im Wohnzimmer. Ein paar Freunde vom Kind sind hier, danach gehen sie noch aus.  Ich freue mich, sie zu sehen.

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Geburtstagstisch

Mit Hon´ ins Kino

Wir sahen „Das brandneue Testament“ (IMDB). Ich mochte den Film – an die überschwenglichen Kritiken kann ich mich jedoch nicht anschließen. Auf dem Rückweg zu Fuß mummeln wir uns ein, so gut wir können – es ist sehr kalt geworden, -10 Grad Celsius.