Donnerstag, 18. Februar 2016 – Ausflug nach Schleswig-Holstein Teil 2: südliche Steilküste Eckernförde

Steilküste Grüner Jäger bis Eckernförde

Am Donnerstag unternehme ich eine kleine Spazier-Wanderung ab „Grüner Jäger“ und laufe von dort aus die Steilküste entlang nach Eckernförde. Der Grüne Jäger ist sowohl Ortsteil  von Altenhof wie auch Restaurant, liegt auf halber Strecke zwischen Gettorf und Eckernförde und sieht leider nicht so gut aus, wie er könnte. Dabei liegt es so gut auf der Strecke zwischen Dänischer Wohld, Eckernförde und Gettorf/Kiel. Ein großer Teil Altenhofs ist Landschaftsschutzgebiet.

Die Strecke durch den Wald kenne ich noch gut von früher. Der Wald hat dort viele kleine Tümpel und der Waldweg ist zu der Zeit ein beliebter Kröten- oder Froschwanderweg. Im Frühsommer kann man den Weg kaum betreten, da er dort von tausenden daumennagelgroßen Hüpfviechern benutzt wird. Jetzt sind viele der Tümpel zugefroren.

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Wenn man den Weg weiter geht, kommt man rechterhand an einen dünigen Strandabschnitt, linkerhand beginnt eine Steilküste, dort gehe ich oben entlang durch den kleinen Wald-Trampelpfad. Viele Bäume brechen vom Rand der Steilküste herunter und liegen unten am Strand. Der Rand ist schmal und wenn`s glischtig wäre, müsste man schon aufpassen, nicht herunterzufallen. Ich kann schlecht einschätzen, wie hoch es hier ist  – 30 Meter vielleicht. Der Blick von der Seite auf die Eckernförder Bucht ist ein Traum. Nach rechts rüber ist Aschau zu sehen, bzw. das Haus auf dem Landvorsprung, auf der Karte gut zu sehen.

Ich kann es leider nicht fotografieren  – nachdem mir das Handy gestern herunterfiel, ist die Kamera hin. Verwenden kann ich noch die Selfie-Kamera, die aber eine weniger gute Qualität hat. Es muss lustig ausgesehen haben, wie ich damit an mir vorbei versucht habe Fotos zu machen. Das bitte beim Blick auf die folgenden Fotos berücksichtigen.
Aber nun – die Handykamera von meinem HTC One war zwar nicht schlecht, aber z.B. um sie hier zu zeigen, dürften die Bilder auch gerne noch ein bisschen besser sein ;-). Jetzt darf ich mir was überlegen, womit ich demnächst Fotos mache.

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Das Gebiet in OpenstreetMaps – da heißt es Schnellmarker Holz – wieder was gelernt.

© OpenStreetMap-Mitwirkende, lizenziert gemäß CC BY-SA

Das Wetter ist der Kracher, ich habe so ein Glück und die Sonne scheint. Ich komme an der kleinen Stelle vorbei, an der auch ich, allerdings schon im letzten Jahrhundert, verbotener Weise Lagerfeuer gemacht habe – im Wald direkt oben an der Steilküste mit erhabenem Blick über die ganze Bucht. Auch heute ist dort eine Feuerstelle erkennbar. Ist natürlich streng verboten, da Feuer zumachen, und ich möchte das hier in keiner Weise propagieren.

2016-02-18 14.44.29.jpgAn einer Stelle entdecke ich eine Geocaching-Findstelle und schaue mir den Inhalt der Fotodose an. Wo im weiteren Verlauf oben an der Steilküste der Begräbniswald liegt, gehe ich unten am Wasser entlang und finde einen großen Donnerkeil (Belemnit). Im Begräbniswald ist jemand begraben, den ich kannte, wie ich später erfahre.

Die ganze Schönheit der Natur ist beeindruckend – und so sehr ich versuche, die Bilder in mir aufzunehmen, so sehr sind meine Sinneseindrücke vergänglich, ich kann sie mir in Erinnerung rufen, aber sie sind letztlich nur in dem Moment da, wo ich auch dort bin und danach wieder vorbeigezogen. 2016-02-18 14.47.05 (2).jpg

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Ab hier geht´s unten lang.

Gegen 15:30 Uhr hat die Freundin Feierabend, wir treffen uns danach und entscheiden uns für einen gemeinsamen weiteren Spaziergang.

2016-02-18_picknik.JPGWir gehen am Strand entlang und biegen zu dem Fischladen ab, bei dem wir Matjes und Wakame kaufen. Von dem Wakame-Salat hab‘ ich schon getagträumt, hatte großen Appetit darauf und wurde nicht enttäuscht. Draußen war es schön und schon wieder sonnig, aber ziemlich kalt bei 2 Grad Celsius. Daher nahmen wir unser Picknick mit zu einem guten Innenplatz, in dem wir uns den Matjes, den Wakame-Salat und die Brezel vom Brötchengeber in Eckernförde (der einzige Bäcker, der die dort kann, sagt die Freundin) gemütlich einverleibten, ohne dass sich daran jemand störte.

Der Weg an der Steilküste entlang hatte 6 km, der Spaziergang vom hinteren Strandabschnitt (Kiekut) nach Eckernförde hinein, durch Eckern hindurch und wieder zurück zum Auto tragen mir nochmal 5 km auf mein heutiges Bewegungs-Konto ein. Gesamt also 11km.

Bei meiner Nachrecherche fiel mir auf, dass auf der Webseite des Ostseebads Eckernförde unheimlich viele Wander– und auch Radwandertouren gut aufbereitet sind. Da werde ich sicher wieder darauf zurückkommen. Auch ein Teil meiner heutigen Wanderung ist dabei, als „Steilküsten Wanderweg an der Eckernförder Bucht„.

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