Samstag, 9. Januar 2016 – Flughafen und Würth-Ausstellung

Flughafen – Das Kind fliegt zurück nach Norwich

Der Samstag begann ohne allzuviel Schlaf. Es dürften 1,5 Stunden gewesen sein, als der Wecker um 03:30 Uhr klingelte – während das Kind den Koffer packte und sich aufbruchsfertig machte, habe ich ihr ein English-Breakfast-Tea bereitet und ein Frühstücks-Paket für unterwegs gemacht: mit einem Brot, einem Brötchen und handlich geschnittenem Obst.

Auch alles weitere klappte diesmal excellent, ich hatte diesmal bereits Anschlusstickets gekauft, bevor wir in den Bus von Rudow nach Schönefeld stiegen, der Koffer wurde trotz etwas Übergewicht noch angenommen.

Danach ging es direkt zum Gate, in der Schlange stand auch Lutz Bachmann mit zwei Begleit-Glatzen und zwei „Pegida-Girls“, in landestypischer Haartracht in Leucht-Rot. Intern sagen wir seit neuestem „Glühwein“, wenn wir so eine Pracht sehen. In Dresden haben wir das Glühwein Spiel gespielt: wer eine Dame mit Leucht-Rot-Pink-Haaren zuerst sieht, ruft „Glühwein“. Die anderen müssen den Fund „verifizieren. Wer zuerst 5 hat, hat gewonnen. Er wird nach Köln geflogen sein, mutmassten wir, dort hat an dem Tag eine große Pegida-Demo stattgefunden.

Ich habe dem Lieblingsherzenslieblingskind lange gewunken, ich werde es vermissen.

Der Flug ging um 06:40 Uhr, da war ich bereits wieder zuhause.

Zuhause habe ich noch weiter die Überreste des gestrigen Abends aufgeräumt und mich von 8 bis 12 Uhr schlafen gelegt.

Ausstellung: „Von Hockney bis Holbein“

 

Dann kam mein Hon´und wir sind zur Würth-Ausstellung „Von Hockney bis Holbein“ aufgebrochen.

Was mir besonders gefiel

  • Hans Arp
  • Hans Baschang
  • Hans Hartung
  • Victor Vaserely – Bellatrix
  • Francois Morellet
  • Gerhard Richter Villa s. Haus Sohl links
    David Hockney view from terrace II mitte
    Richter Passage Leipzig rechts
  • Hockney three trees
  • Oskar Schlemmer 10 Figurinen zum triadischen Ballett
  • Max Liebermann
  • Jaume Plensa Christina 3 (aus Alabaster)
  • Ben Wilikens „Raum 403“
  • Anselm Kiefer Skulpturen: Bibliothek mit Meteoriten und diese große Installation mit Fichten, Flugzeugen „an der Aar“
  • Katsura Funakoshi – Skulpturen
  • Anthony Gormley – Skulpturen: Eisen-Selbstskupltur und Toast (Mothers Pride)

Den Rückweg gingen wir noch ein Stück zu Fuß bis zum Halleschen Tor und endeckten das Hallesche Haus.

Abends haben wir uns Shakshuka gemacht und Reste von gestern gegessen.

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